Dr. Christian A. Caroli – د. كْرِسْتْيَان أ. كَارُلِي

Ptolemaios I. Soter

Caroli: Ptolemaios I. Soter (Coverbild)

Christian A. Caroli:

Ptolemaios I. Soter – Herrscher zweier Kulturen
 

Konstanz 2007 (badawi - artes afro arabica)
 

Umfang: XIV + 414 Seiten • Format: 24 x 17 cm • ISBN 13: 978-3-938828-05-2

Preis (bis 10/2015): EUR 59,99 (inkl. 7% MwSt.) • Preis (ab 11/2015): EUR 29,95 (inkl. 7% MwSt.)

 

 

D) Die Verwaltung Ägyptens

III.) Wirtschafts- und Währungspolitik

b) Münz- und Währungspolitik

Die Wirtschaft des ägyptischen Kernlandes basierte klassischerweise v.a. auf Naturalien, während pekuniäre Elemente erst unter den Achaimeniden allmählich Einzug hielten. Da das persische Wirtschaftsystem Geld als wesentliches Element nutzte, mußten unter der persischen Vorherrschaft auch einige ägyptische Kreise notwendigerweise mit dieser Einrichtung in Berührung gekommen sein. Daher konnte das Geld als solches bei der Eroberung durch Alexander den Großen kein unbekanntes Phänomen mehr dargestellt haben, zumal da auch im Geschäftsverkehr mit ausländischen Händlern griechische und phoinikische Münzen benutzt wurden.110 So legen auch Funde von Geldhorten nahe, daß schon in vorhellenistischer Zeit griechische, v.a. aber attische Münzen im Umlauf waren. Allerdings dienten die Münzen u.U. hauptsächlich zur Entlohnung der griechischen Söldner, die nicht allein in Naturalien bezahlt werden konnten, sondern v.a. geprägtes Geld verlangten, wozu vornehmlich die athenische Drachme diente, so daß dann diese Funde wenig über die Verwendung von Geld in Ägypten selber aussagen würden.111 Ansätze zu einer Art von Geldwesen kannte auch das pharaonische Ägypten, indem dort genormte Mengen von Edelmetall gern in Form von Barren oder Ringen als Wertmaßstab benutzt wurden. Die Einheiten waren dabei beim Silber das Schena von ca. 91 g zu 12 Kiten und beim Kupfer das Deben von ca. 91,5 g zu 10 Kiten. Allerdings wurden diese Einheiten nur als Wertmaßstab verwendet, ohne konkret als Zahlungsmittel eingesetzt oder zu Geld im eigentlichen Sinne abstrahiert zu werden.112 In diesem Sinne fällt auch bei Münzfunden aus dem 7. bis 5. Jh. in Ägypten auf, daß des öfteren Münzen zerteilt und z.T. Silberklumpen beigefügt wurden, wie auch Münzen verschiedenster Herkunft miteinander zusammen aufbewahrt wurden. Dies deutet darauf hin, daß damals auch geprägte Münzen noch nicht als Geld, sondern als Edelmetall im eigentlichen Sinne angesehen und rein nach ihrem Gewicht bewertet wurden.113 Geprägtes Geld ägyptischen Ursprungs kann nur in der 30. Dynastie (ab ca. 375) belegt werden. Bei den Fundstücken handelt es sich um einige wenige Exemplare nach griechischem und makedonischem Muster, die aber mengenmäßig kaum eine bedeutende Rolle gespielt zu haben scheinen. Aufgrund ihrer geringen Reinheit und ihres Gewichtstandards waren sie zudem kaum für die Bezahlung von griechischen Söldnern oder für den Außenhandel geeignet. Zugleich wurden sie auch mit Hieroglyphen bzw. auch mit demotischer Schrift beschriftet, so daß bei diesen Münzen davon ausgegangen werden muß, daß sie v.a. für den innerägyptischen Gebrauch geprägt wurden. Hierzu paßt auch die Tatsache, daß in der Spätzeit die Steuer auf den Transfer von Eigentum jeglicher Art in Höhe von 10% (s. in D) IV.) c) Die Existenz von Privatbesitz im Rahmen dieses Systems) anscheinend schon in monetärer Form bezahlt werden mußte.114 Allerdings gab es hierbei zugleich ein Problem mit der Verwendung von Gold als Münzmaterial, das darin bestand, daß dieses Material von den Einheimischen als „Fleisch der Götter“ angesehen wurde und deswegen als Geldmittel auf Skepsis stoßen mußte.115

Somit hielt Geld im eigentlichen Sinne von gemünztem Geld erst unter Alexander dem Großen allgemeinen Einzug in Ägypten. Zugleich standen die Ptolemaier vor der Aufgabe, ein möglichst alles durchdringendes monetäres System einzuführen, in dem nun das Geld die Bemessungsbasis für alle möglichen Werte bildete.116 Dabei spielte jedoch die gesamte Ptolemaierzeit hindurch im Rahmen von privaten Geschäften, aber auch von öffentlichen Abgaben immer noch die Zahlung in Waren wie z.B. Getreide eine bedeutende Rolle. Denn ein erhebliches Problem für die meisten einheimischen Bauern und Landarbeiter bestand darin, ihre Ernte in Geld zu konvertieren, so daß sie z.B. im 3. Jh. für die grundsätzlich in Geld zu entrichtenden Abgaben wie die Salzsteuer kaum das notwendige Geld aufbringen konnten.117

Anfangs benutzte Ptolemaios I. wie Alexander der Große und alle anderen Diadochenherrscher den attischen Standard von ca. 17,15 g pro Tetradrachme, um dann aber mehrfach den Münzfuß Gewichtsreduktionen zu unterwerfen. Zum ersten Male wurde der Standard um 310 auf ca. 15,70 g reduziert, was in etwa dem in Rhodos und Chios gültigem rhodischen Standard entsprach.118 Außenpolitisch erfolgte dieser Akt wohl im Windschatten des Friedens von 311, der in seiner Form als formaler Friedensvertrag faktisch schon von eigenständigen Herrschern geschlossen worden war (s. in B) II.) c) 1.) Der offene Krieg gegen Antigonos Monophthalmos), so daß sich Ptolemaios auch in dieser Beziehung von der Idee des Argeadenreiches abwandte.119 Eine weitere Reduktion erfolgte um 298, als der Standard auf ca. 14,90 g verringert wurde, wie auch der wichtige Handelspartner Rhodos anscheinend kurz zuvor eine dementsprechende Gewichtsreduktion vorgenommen hatte. Um 290 wurde letztendlich der für die restliche Ptolemaierzeit gültige Münzfuß von ca. 14,25 g eingeführt, der annäherungsweise dem in Kyrene, Karthago, Syrien, auf Zypern und unter Hieron II. in Syrakus benutzten phoinikischen Standard entsprach.120 Während seiner Regierungszeit reduzierte Ptolemaios auch den Münzstandard der Goldstücke mehrfach, insgesamt von 8,60 g auf 7,12 g pro Goldstater, was mehr als 17% ausmacht. Jedoch scheint dies nicht parallel zu den Standardvariationen der Silbermünzen erfolgt zu sein.121 Zugleich wurden für Kleinstbeträge noch Bronzemünzen geprägt, deren Basiseinheit, der χαλκοῦς, 1/48 der Silberdrachme, also 1/8 Obole, wert war.122 Trotz dieser Abgrenzung und der Verwendung anderer Materialien blieb jedoch wie in den anderen Diadochenstaaten Silber immer das Basismaterial.123

Hinter diesen Umstellungen des Münzstandards dürften wohl finanz- und handelspolitische Motivationen zu suchen sein. So übernahm Ptolemaios in der letzten Stufe einen Münzfuß, der in seinen wichtigsten Außenbesitzungen schon gang und gebe war. Zudem verfügte er auch gegenüber potentiell wichtigen Handelspartnern wie Karthago eine vergleichbare Währung.124 Des weiteren waren in Ägypten, das selber noch keine ausgeprägte Münztradition besaß, während der Perserherrschaft für den Außenhandel phoinikische Münzen im Umlauf gewesen.125 Allerdings kann hierin nicht die wahre Motivation bestehen, da seit der Eroberung durch Alexander den Großen die Städte Phoinikiens und später auch das Seleukidenreich als östlicher Nachbar nach attischem Standard prägten, so daß eine Angleichung an den phoinikischen in dieser Beziehung keine Vorteile mit sich brachte. Hinzu kommt dabei noch, daß die ptolemaiischen Standards niemals genau den anderen entsprachen, sondern nur ungefähr, während geringere Differenzen im alltäglichen Handel traditionellerweise größere Probleme mit sich bringen als deutlich größere, da die verschiedenen Einheiten dann schwerer miteinander in Relation gesetzt werden können.126

Manche Forscher versuchen diese Politik dadurch zu erklären, daß durch die Standardänderungen regelmäßig „gerade“ Wechselkurse zwischen Silber- und Goldwährung herbeigeführt worden seien, da das Silber in diesem Zeitraum gegenüber dem Gold an Wert verloren habe. Demnach habe anfänglich 1 χρυσοῦς bei einer Materialwertsrelation von 1:10 genau 5 Silber-Tetradrachmen entsprochen, nach der ersten Reduktion um 310 bei einer Materialwertsrelation von etwa 11:1 genau 6 Silber-Tetradrachmen, während nach der dritten Reduktion um 290 das Trichryson verminderten Standards bei einer Materialwertsrelation von 12:1 genau 15 Silber-Tetradrachmen wert gewesen sei.127 Hierbei stellt sich jedoch die Frage, ob diese Münzäquivalenz den wirklichen Ausschlag zu diesen Reformen des Münzstandards gab.128 So muß v.a. bedacht werden, daß Gold im ägyptischen Handel als Zahlungsmittel kaum eine Rolle spielte. Auch die Rückführung auf den inneren Silbermangel Ägyptens in Verbindung mit dem erhöhten Bedarf an diesem Material durch die Monetarisierung der traditionellen Naturalienwirtschaft und die Einführung von neuen monetär abzuleistenden Abgaben129 dürfte für sich allein keine zufriedenstellende Erklärung liefern. Denn im inneren Bereich würden sich unter einer Beibehaltung der gleichen Nominalwerte bei den Abgaben die realen Einnahmen des Königs verringern, während bei einer Anpassung der Nominalwerte die Menge des benötigten Silbers die gleiche bleiben würde. Im Bereich des Außenhandels und der Söldnerentlohnung wäre es dagegen unwahrscheinlich, daß die Münzen reduzierten Standards im gleichen Maße akzeptiert würden wie die regulären, so daß hier auch nichts gewonnen werden konnte.

Die plausibelste Erklärung dürfte wohl in der Schaffung eines von der restlichen hellenistischen Welt abgeschotteten, in sich selber aber einheitlichen Wirtschaftsraums bestehen, der neben dem ägyptischen Kernland noch die zentralen Außengebiete der Kyrenaia, Zyperns und Koilesyriens umfaßte.130 So kann die Veränderung des Münzstandards auch bei den Münzen aus Kyrene beobachtet werden einschließlich der Besonderheit, daß während der Revolte um 301 teilweise wieder nach attischem Standard geprägt wurde.131 Diese Schaffung eines abgeschotteten Wirtschaftsraumes kam auch dem ptolemaiischen Prinzip einer nach außen hin weitestgehend autarken Ökonomie entgegen, die möglichst nicht vom Außenhandel abhängig war, so daß der Staat z.B. auch im Kriegsfalle unter Abschneidung von der Außenwelt äußerst überlebensfähig war.132 Zugleich entsprach dies auch der traditionellen Autarkie Ägyptens, die sogar solche Ausmaße annahm, daß sich die Mehrheit der einheimischen Bauern beim Einmarsch Alexanders des Großen praktisch noch in der Bronzezeit befand.133 Aber auch Makedonien, woher Ptolemaios schließlich herstammte, war in der klassischen Zeit praktisch auf keinerlei Importe angewiesen gewesen und hatte seinen Außenhandel v.a. auf den Bedürfnissen der anderen Länder auf wie z.B. im Bereich des Holzhandels aufgebaut,134 so daß auch hier ein Vorbild für Ptolemaios existiert haben dürfte.

So besteht auch eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür, daß schon Ptolemaios I. den Umlauf fremder Währungen innerhalb der ptolemaiischen Wirtschaftszone verbot. Zwar existiert ein expliziter Beleg hierfür erst in einem Brief aus dem Jahre 258, in dem von der Einsammlung von Münzen bei reisenden Fremden und Händlern im Umtausch gegen neue gemäß einem Prostagma gesprochen wird (P. Cair. Zen. 59021,9-16). Dennoch weisen die in Ägypten gefundenen Horte schon seit der Jahrhundertwende keine ausländischen Münzen mehr auf, so daß es kein Anzeichen für den Umlauf dieser in Ägypten mehr gibt. Dabei dürfte Ptolemaios den durch dieses Verbot notwendig gewordenen Zwangsumtausch zum Staatsmonopol erklärt und den Wechselkurs in den staatlichen Wechselstuben auf 1:1 festgesetzt haben. Dies bedeutete, daß jeder für eine attische Drachme eine gewichtsreduzierte ptolemaiische erhielt, während die Staatskasse die Gewichtsdifferenz zwischen beiden Standards als Wechselkommission einnahm, was nach der dritten Gewichtsreduktion bei jeder gewechselten Tetradrachme ca. 2,90 g Silber bzw. 16,91% des eingezahlten Geldes entsprach. Zugleich konnte noch ein gewisser Gewinn im Inneren erzielt werden, indem z.B. Löhne und Baukosten nicht nach direktem Silbergewicht, sondern nach monetären Einheiten, die Abgaben dagegen prozentual in Naturalien festgesetzt wurden.135 Gleichzeitig brachten dieses Monopol und der reduzierte Standard mit sich, daß Ptolemaios Silber einsparen konnte, indem er mit der gleichen Materialmenge nun neun statt acht Tetradrachmen prägen konnte. So stellten auch viele der gewichtsreduzierten Tetradrachmen der Serie D Umprägungen früherer Serien, v.a. B und C, dar.136

Denn das Ptolemaiische Reich war mit dem Problem konfrontiert, daß innerhalb der dauerhafteren Besitzungen sich nur auf Zypern einige unbedeutsame Silberminen befanden, so daß ein gewisser Engpaß an direkten Ressourcen für die eigene Silberprägung bestand,137 während jedoch Silber das bei weitem wichtigste Prägematerial der griechischen Welt darstellte. Daher stellten fremde Silbermünzen eine bedeutende Materialquelle dar. Doch mußten diese umgeprägt werden, falls nicht die Mehrheit der im eigenen Lande umlaufenden Münzen aus dem Ausland stammen sollte. Denn Münzen besitzen auch immer einen gewissen Propagandaeffekt. So wurde bei Darstellungen des ptolemaiischen Königs oder symbolischer Programmatik des Königs jeder Nutzer mit der auf den Münzen dargestellten Propaganda des Königs konfrontiert. Aber auch die Münzen von außerhalb pflegten die Programmatik des prägenden Souveräns zu propagieren, die aber den Intentionen der ptolemaiischen zuwiderlaufen konnte, indem z.B. Münzen von griechischen Poleis ihre bürgerlichen Ideale preisen konnten, von denen aber wiederum die Bevölkerung der Chora im Sinne eines funktionierenden Staates nicht durchdrungen werden sollte, oder andere Herrscher gepriesen wurden, gegen die und deren Heere die Söldner in den Krieg geschickt wurden, so daß die Soldaten nicht unbedingt mit dieser Propaganda in Berührung kommen sollten. Vor allem aber bedeutet die eigenmächtige Prägung eigener Münzen auch immer eine Demonstration der eigenen Souveränität. Somit demonstrierte Ptolemaios I. zum einen durch die Prägung eigener Münzen eigenen Standards implizit seine Unabhängigkeit vom Alexanderreich und zum anderen durch das Verbot der Zirkulation fremder Währungen, daß er der alleinige Souverän seines Reiches sei und sonst kein anderer.138

 

 

Anmerkungen:

110 Huß (2001), p. 41; s.a. Bresciani (1958), p. 136; Bingen (1978), p. 212; Muhs (2005), pp. 5-6.

111 Bogaert (1983), p. 14; s.a. Bingen (1978), p. 212; Picard (1998), p. 216.

112 Helck (1977)e, p. 518; s.a. Helck (1977)h, pp. 943-944; von Reden (1997), pp. 1006-1007; Haslauer (2005), pp. 37-41.

113 Σβόρονος (1904), Bd. I, pp. μϛ'-μζ' = Bd. IV, p. 2; s.a. Haslauer (2005), p. 41; Muhs (2005), p. 5.

114 Muhs (2005), pp. 4-5; s.a. Walbank (1984)a, p. 20; Lloyd (1994), pp. 352-353. Die Formulierung läßt allerdings potentiell noch die Möglichkeit offen, daß es sich hierbei um ungeprägtes Edelmetall handeln könnte, dessen Gewichtsangabe nach einem bestimmten Gewichtsfuß normiert war (im Sinne von: „x Einheiten des Metalls y nach der Schatzkammer des Tempels bzw. der Gottheit z“).

115 Huß (2001), p. 51.

116 Falivene (1991), p. 219; s.a. Green (1990), p. 366.

117 s. P. Cair. Zen. 59130,1-20; s.a. Bingen (1978), pp. 212 & 215; s.a. Samuel (1984), p. 202.

118 Mørkholm (1991), pp. 10 & 64-65. Demnach wurden nach der Schlacht bei Gaza um 312 in Sidon Münzen ptolemaiischen Stils nach attischem Standard geprägt, während ein Münzhort von um 304 schon diverse Serien von Münzen des neuen Standards beinhaltete, so daß sie damals anscheinend schon seit ein paar Jahren im Umlauf waren (p. 65).

119 Binder (2003), p. 83.

120 Mørkholm (1991), pp. 10 & 66; s.a. Davies (1984), p. 278; Walbank (1984)a, p. 20; Huß (2001), p. 219.

121 Mørkholm (1991), p. 65; s.a. Rostovtzeff (1953), Bd. III, p. 1636; Huß (2001), p. 219 n. 9.

122 Cadell / Le Rider (1997), pp. 9-10; s.a. Reinach (1928), p. 150.

123 Reinach (1928), pp. 124-125.

124 Walbank (1984)a, p. 20; s.a. Volkmann (1954)e, p. 1634.

125 s. Huß (2001), p. 41.

126 Huß (2001), pp. 219-220; s.a. Rostovtzeff (1953), Bd. III, p. 1637; Volkmann (1954)e, p. 1643; Will (1979), p. 176.

127 Mørkholm (1991), pp. 4-5 & 66-67; s.a. Reinach (1928), pp. 132-134; Volkmann (1954)e, p. 1643.

128 Huß (2001), p. 220.

129 Muhs (2005), p. 12.

130 Hölbl (1994), p. 31; s.a. Bagnall (1976), pp. 176-212 passim; Davies (1984), p. 279; Gehrke (2003), p. 59.

131 Mørkholm (1980), pp. 152-154; s.a. Mørkholm (1991), p. 69.

132 Green (1990), p. 366; s.a. Préaux (1939), p. 433 („L’Egypte se suffit: elle produit ce qui est nécessaire à l’antique vie égyptienne. En négligeant quelques détails, on peut dire qu’elle importe seulement les objets qu’il lui faut posséder pour se mettre au rang des puissances méditerranéennes hellénistiques: des hommes, mercenaires et techniciens, des animaux de trait et de guerre, des métaux utiles, du bois, et, enfin, les objets de luxe que désirent les étrangers installés chez elle.“); Turner (1984), pp. 130 & 134.

133 Turner (1984), p. 130.

134 Ellis (1994)a, p. 725.

135 Huß (2001), pp. 220-221; s.a. Mørkholm (1991), pp. 5 & 66; Hölbl (1994), p. 31; Picard (1998), p. 219. Bogaert (1983), pp. 19-28 passim möchte auch trotz erstmaliger Erwähnung im Jahre 265 (P. Hib. 29,39 & 42 & 40 (ergänzt)) die Begründung einer königlichen Bank unter Ptolemaios I. wahrscheinlich machen, indem er v.a. auf die dementsprechende seit 307 existierende Einrichtung in Athen und Titelähnlichkeiten zwischen bzw. οἱ ἐπὶ τᾷ διοικήσει in Athen und ὁ ἐπὶ τῆς διοικήσεως τεταγμένος, also dem Dioiketes, in Ägypten verweist. Aber diese Argumente sind relativ schwach, so daß sie bei weitem keine bestimmte Aussage zulassen (s. della Monica (1993), p. 28).

136 Seibert (1983), p. 60; s.a. Mahaffy (1898), p. 62.

137 Mørkholm (1991), p. 4.

138 Picard (2001), p. 67; s.a. Préaux (1978)b, Bd. I, p. 281; Mørkholm (1991), p. 66.

 

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