Dr. Christian A. Caroli – د. كْرِسْتْيَان أ. كَارُلِي

Ptolemaios I. Soter

Caroli: Ptolemaios I. Soter (Coverbild)

Christian A. Caroli:

Ptolemaios I. Soter – Herrscher zweier Kulturen
 

Konstanz 2007 (badawi - artes afro arabica)
 

Umfang: XIV + 414 Seiten • Format: 24 x 17 cm • ISBN 13: 978-3-938828-05-2

Preis (bis 10/2015): EUR 59,99 (inkl. 7% MwSt.) • Preis (ab 11/2015): EUR 29,95 (inkl. 7% MwSt.)

 

 

B) Rahmenhandlung und Außenpolitik einschließlich der Verwaltung der Provinzen

II.) Οἱ διάδοχοι – Die Nachfolger

a) Erhalt und Antritt der Satrapie Ägypten durch Ptolemaios I.

2.) Der Antritt der Satrapie Ägypten durch Ptolemaios
β) Die innenpolitische Machtfestigung und die Beseitigung des Kleomenes

In Ägypten hatte Kleomenes von Naukratis seit der Abreise Alexanders des Großen 331 in der Zwischenzeit durch das Ausscheiden seiner Mitstatthalter die Verwaltung der gesamten Satrapie Ägypten übernommen, wobei diese Entwicklung in ihren einzelnen Stufen nicht nachvollzogen werden kann, da erst anläßlich der Reichordnung zu Babylon allein der damalige Zustand erwähnt wird, nach dem Kleomenes die gesamte Provinz alleine innehatte (Arr. diad. 1a,5 Roos & 1b,2 Roos & Iust. 13,4,11 & FGrH 100 (Dexippos von Athen) F8,2).90 Allerdings dürfte es kaum möglich gewesen sein, daß er die Inhaber der militärischen Kommandos gewaltsam beseitigt hätte. Denn diese verfügten über gewisse Heeresmittel und hätten beim Aufbau einer schlagkräftigen Armee durch Kleomenes wohl frühzeitig einschreiten können, da dieser damit schon offen Hochverrat begangen hätte. Ein Aufkaufen oder Aufwiegeln der Garnisontruppen scheint hingegen eher unwahrscheinlich gewesen zu sein, da Kleomenes im Rufe stand, diese um Teile ihres Soldes betrogen zu haben (s. unten). Dennoch könnte Kleomenes im Rahmen seiner Sonderaufgabe, nämlich des Ausbaus von Alexandreia zu einer funktionsfähigen Polis, z.B. für die Umsiedlung von Leuten dorthin, noch von Alexander dem Großen ein über den Garnisonkommandanten stehendes Sonderbefehlsrecht erhalten haben.91

Berüchtigt wurde Kleomenes v.a. dadurch, daß er, als in Griechenland eine Hungersnot vorherrschte, ein faktisches Exportmonopol für Getreide errichtete und dadurch die Preise in der griechischen Welt hochtrieb, wodurch er sich den Haß der Griechen zuzog.92 Hierbei nutzte er aus, daß Ägypten einer der wichtigsten Getreidemärkte des Mittelmeerraumes war, der sich normalerweise durch relativ große Überschüsse auszeichnete und die Position eines Oligopols innehatte, so daß durch die Regulierung des Getreideexportes auch der Marktpreis bestimmt werden konnte, v.a. wenn die übrigen Regionen nicht genügend Getreide produzierten.93 Jedoch existierten im Mittelmeerraum noch andere Kornkammern wie z.B. Sizilien, so daß die ägyptische Marktbeherrschung nicht vollkommen war.94 Technisch gesehen trat Kleomenes dabei als ein Zwischenhändler auf, der auf der Ebene des Binnenmarktes das für den Export vorgesehene Getreide der einzelnen Gaue aufkaufte und es auf dem internationalen Markt mit Gewinn verkaufte.95 Hierbei kaufte er das Getreide selber für 10 Drachmen pro Maß ein, um es selber für den äußerst hohen Preis von 32 Drachmen weiterzuverkaufen96 und somit seine Monopolstellung nach dem Prinzip der Maximierung des Profites auszunutzen.97

Aufgrund der Ausführungen der pseudo-demosthenischen Rede contra Dionysodorum wurde gelegentlich angenommen, daß Kleomenes sich eines über die Mittelmeerwelt gesponnenen Agentennetzes bedient habe, um seine Einnahmen weiter zu optimieren (s. [Demosth.] Dionys. 7-10). Jedoch handelt es sich hierbei um eine Anklagerede, die einige Übertreibungen und Verstellungen beinhaltet. Ein Hauptpunkt der Anklage bestand darin, daß diese „Agenten“ sich vom Kläger Geld geliehen hätten, unter der Bedingung, daß sie nach Ägypten fahren und danach spätestens zur Erntesaison wieder nach Athen zurückkehren und die Schulden begleichen würden. Sie wären statt dessen jedoch zwischen Ägypten und Rhodos gependelt und hätten den Termin zur Rückzahlung einfach verstreichen lassen ([Demosth.] Dionys. 1-6). Insbesondere hätten sie beansprucht, lediglich für die kürzere Fahrt nach Rhodos zahlen zu müssen, während der Gläubiger auf die gesamte Gewinnbeteiligung für die Fahrt nach Athen bestanden ([Demosth.] Dionys. 11-12) und sogar auf eine Klausel verwiesen habe, gemäß der eine doppelte Gebühr fällig sei, wenn das Getreide nicht in Athen ankomme ([Demosth.] Dionys. 20). In seinen Ausführungen hatte der Gläubiger ein vorrangiges Interesse daran, daß die Athener nicht glaubten, daß er mit dieser Umleitung nach Rhodos einverstanden gewesen sei und er zu ihrem Schaden spekuliert habe ([Demosth.] Dionys. 11-17), weswegen er behauptet, daß die Schuldner Teil eines Agentennetzes gewesen seien. Interessanterweise mußten aber gemäß den Ausführungen die angeblichen Agenten erst ein Darlehen für den geschilderten Handel aufnehmen, weswegen sie augenscheinlich eigenständig gehandelt haben dürften.98 Die entsprechenden Abschnitte über die Praktiken des Kleomenes und seines Agentennetzes beinhalten hierbei die typischen Charakteristika einer „Verschwörungstheorie“. Jedoch bleibt auch die Möglichkeit offen, die mutmaßlich dahinterstehenden Fakten vollkommen „profan“ zu interpretieren, indem z.B. im Mittelmeerraum ein gewisses Informationsnetz zwischen den einzelnen Handelshäfen existiert haben dürfte. Denn dort trafen Reisende aus den verschiedensten Regionen aufeinander und tauschten Informationen aus den verschiedenen mediterranen Regionen aus, wozu v.a. bei den Kaufleuten natürlich auch die Marktpreise für die verschiedenen Produkte in den diversen Häfen zählten. Diese schauten dabei nach ihrem Gewinn und paßten deswegen ihre Handelsrouten der Preislage an. In diesem Sinne dürften die Angeklagten wohl von dem Preisverfall in Athen aufgrund einer Lieferung aus Sizilien erfahren und deswegen nach einem anderen Ziel Ausschau gehalten haben, an dem mit ihrer Ladung noch ein Geschäft gemacht werden konnte. So dürfte das von Kleomenes verkaufte Getreide aufgrund seines Preises ohne Zutun von seinem Verkäufer in die Regionen gelangt sein, in denen die Bereitschaft bestand, es aufgrund allgemeinen Mangels zu einem hohen Preis zu erwerben, während in anderen Gebieten mit niedrigeren Preisen die Kaufleute es nicht zu rentablen Konditionen weiterverkaufen konnten.

Schließlich muß diese Aktion noch aus der ökonomischen Sicht Ägyptens betrachtet werden. Denn auch dort waren gemäß Pseudo-Aristoteles die Auswirkungen der Hungersnot bis zu einem gewissen Maß bemerkbar. So scheint auch der für ägyptische Verhältnisse relativ hohe Aufkaufpreis von 10 Drachmen pro Artabe auf eine gewisse Knappheit hinzuweisen. Deswegen hatte Kleomenes zunächst die Ausfuhr von Getreide unterbunden, um somit einerseits die ausreichende Versorgung im eigenen Lande zu garantieren und andererseits zu verhindern, daß die Nachfrage auf dem internationalen Markt die Preise auf dem Binnenmarkt allzusehr ansteigen lasse. Jedoch sahen sich die Nomarchen daraufhin nicht mehr in der Lage, das Geld für die Abgaben an die Zentralverwaltung zu zahlen, weswegen Kleomenes zwar das Ausfuhrverbot aufhob, zugleich aber durch den künstlich erhöhten Preis eine Exportbarriere schuf ([Aristot.] oik. 2,2,33). Dies entsprach der Rolle des klassischen Pharao, indem dieser den Markt beherrscht und zugleich als Oligopolist den Getreidepreis für den Export bestimmt hatte, wie dies z.B. bei den Aufkaufpreisen für die Händler in Naukratis der Fall gewesen war.99 Zusätzlich könnte die erhöhte Handelsspanne auch dazu gedient haben, einen Anteil der Abgaben, die normalerweise die Nomarchen beschaffen mußten, zu ersetzen.100

Des weiteren wird berichtet, daß Kleomenes die Bevölkerung von Kanopos nach Alexandreia zwangsumgesiedelt habe, obwohl er vorher für das Versprechen, dies zu unterlassen, von ihr Geld herausgepreßt habe, indem er bei einem zweiten Mal eine so hohe Summe als Ausgleich seiner Unkosten bei einer Verlegung der zu errichtenden Stadt verlangt habe, daß die Einwohner sie nicht mehr zahlen konnten.101 Die Zwangsumsiedlung an sich stellte hierbei keinen beispielslosen Akt dar, indem die Umsiedlung von Bürgern früherer Städte im Rahmen der Gründung einer neuen v.a. im Rahmen eines Synoikismos nicht unüblich war. Es dürfte sich hierbei vielmehr um einen Teil der Durchführung des von Alexander dem Großen beauftragten Aufbaus von Alexandreia gehandelt haben, indem Kleomenes durch diese Verlegung von Kaufleuten und damit ihren Handelsbeziehungen wohl die Entwicklung der neubegründeten Stadt zu einem Handelszentrum befördern wollte. Das besondere Ärgernis dieser Aktion bestand vielmehr in der Tatsache, daß er zu einer angeblichen Unterlassung dieser Umsiedelung vorher von Bewohnern noch Geld erpreßt hatte.102 Außerdem soll Kleomenes noch die in Ägypten stationierten Soldaten um ein Zwölftel ihres Jahressoldes betrogen haben.103

Auch den Ägyptern und ihren Heiligtümern gegenüber legte Kleomenes einen recht harten Kurs an den Tag, so daß zumindest die gegen ihn gerichtete Propaganda behaupten konnte, daß er einmal sogar mit der Schließung von Tempeln gedroht haben solle, um sich dann zwecks Abbringung von seinem Beschluß bestechen zu lassen.104 So könnte eine Stelle im Alexanderbrief, nach der die Heiligtümer in Ägypten gut ausgestattet werden sollten,105 eine Reaktion auf eventuelle Beschwerden von Priestern darstellen. Hierbei dürfte es sich wahrscheinlich um eine strenge Sparpolitik des Kleomenes den Tempeln gegenüber gehandelt haben, falls er nicht sogar versucht haben sollte, die Reichtümer dieser zu seinen Zwecken zu gebrauchen, da sie von den Priesterschaften angehäuft worden waren und zu einem großen Teil nicht weiter genutzt wurden. Zugleich mußte es sich hierbei auch um einen Versuch handeln, die wirtschaftliche Machtbalance zwischen Tempeln und Staat zugunsten des zweiten zu verschieben, wodurch dieser Akt die Fortsetzung eines uralten Verteilungskampfes zwischen Priestern und König um die wirtschaftliche Macht in Ägypten bildete.106

Auf diese Weise soll Kleomenes am Ende einen Schatz im Wert von 8.000 Talenten angesammelt haben.107 Allerdings dürfte er mittels des eingenommenen Geldes auch teilweise repräsentative Bauprojekte in Alexandreia finanziert haben, die Alexander beeindruckt haben sollen, wie auch allein die Infrastruktur einer neuen Stadt dieser Größenordnung große Summen verschlang.108 Da er auch als Κλεομένης Ἀλεξανδρεύς bezeichnet wurde ([Aristot.] oik. 2,2,33), wird gelegentlich vermutet, daß die Alexandriner ihm wegen seiner Verdienste um den Aufbau der Stadt das Bürgerrecht verliehen hätten.109 Allerdings kann es sich hierbei auch schlichtweg um eine Identifikation im Sinne von Kleomenes, der zu Alexandreia wirkte, handeln, zumal da die genaue rechtliche Bedeutung von Ἀλεξανδρεύς in der Forschung umstritten ist und die Bürger sich formal nach ihren Demen zu benennen pflegten,110 wobei es sich hier wiederum um eine sehr frühe Phase der Institutionalisierung in der Stadt handeln könnte. Schließlich darf nicht vergessen werden, daß in Zeiten großer kriegerischer Unternehmungen wie dem Alexanderzug des öfteren größere Geldsummen in möglichst kurzer Zeit benötigt zu werden pflegen, weswegen eine Thesaurierung für den Fall der Fälle angebracht war, zumal da Kleomenes als Statthalter Ägyptens auch seine Satrapie im Ernstfalle militärisch absichern mußte.111

Unwahrscheinlich erscheint es eher, daß er anstrebte, unter Ausnutzung der natürlichen Produkte Ägyptens und seiner isolierten Lage eine eigenständige Herrschaft über Ägypten aufzubauen. Denn Alexander der Große hätte wohl kaum Schritte seines Satrapen geduldet, die zur Usurpation seines Gebietes geführt hätten, zumal da ein solcher Fall die anderen Statthalter zum Abfall hätte bewegen müssen. So waren auch die abtrünnigen Satrapen Orxines (Curt. 10,1,22-29) und Abulites (Plut. Alex. 68,4) nicht in der Lage gewesen, den König durch Geschenke milde zu stimmen. Außerdem wäre Kleomenes genötigt gewesen im Falle einer Usurpation ein eigenes Söldnerheer aufzustellen, was Alexander schon überhaupt nicht hätte dulden können, während die Berichte, daß der Statthalter die Söldner um einen Monatssold betrogen habe, sich wohl auf das vom König zurückgelassene reguläre Heer beziehen dürften, so daß sie keinen Beweis für eine Söldnertruppe darstellen.112 Somit dürfte Alexander der Große diese von Kleomenes eingenommene Position zumindest nachträglich bestätigt haben.113 Zumindest aber ist nichts darüber bekannt, daß der König trotz des Eintreffens von Beschwerdebriefen (s. Arr. anab. 7,23,6-8) seinen Statthalter aufgefordert hätte, wieder seinen alten Rang einzunehmen oder ganz zurückzutreten, so daß er de facto als anerkannter Statthalter mangels effektivem Widerspruch der zuständigen Stelle gelten konnte. Allerdings stellt sich hierbei auch die Frage, ob Alexander in der Lage gewesen wäre, aus der Ferne einen oder mehrere Nachfolger für Kleomenes, der eine der wichtigsten Satrapien mit zur Kriegsführung bedeutsamen Geldressourcen kontrollierte, effektiv zu bestellen.114 Jedoch scheint sich Kleomenes niemals in einer allzu unüberwindbaren Machtposition befunden zu haben, da er auch nach Alexanders Tod eine leicht zu beseitigende Größe darstellen sollte.115

Bei Arrian wird ein in seiner Echtheit umstrittener Brief Alexanders an Kleomenes überliefert, in dem er die Verfehlungen seines Statthalters anspricht, diesem zugleich verspricht, ihm all seine vergangenen und künftigen Vergehen zu verzeihen, wenn er für die Errichtung der Schreine des Hephaistion in Alexandreia und auf der Insel Pharos zur Zufriedenheit des Königs Sorge trage.116 Dieser Brief wird in der Forschung gerne als eine Fälschung betrachtet, da der Inhalt nicht mit dem sonstigen Verhalten Alexanders des Großen übereinstimmt, indem er bei Verfehlungen seiner Satrapen und Offiziere sonst äußerst hart vorging. Außerdem hätte der König durch sein Schreiben einen Freibrief für künftige Vergehen des Kleomenes ausgestellt, was jedoch nicht notwendig, sondern eher kontraproduktiv gewesen wäre, da dieser Brief diesen, aber auch andere Satrapen, geradezu zu künftigen Vergehen eingeladen hätte.117 Allerdings konnten dem König gerade die „Vergehen“ des Kleomenes sehr recht sein, da sie Geld in die Staatskasse brachten, weswegen er auch diesen Freibrief wohl gerne ausgestellt haben dürfte, zugleich aber in der Errichtung der beiden Heiligtümer einen guten „Vorwand“ für seine Vergebung sah. Auch wird der Brief gerade bei Arrian überliefert, der sonst aufgrund seiner Quellen als alexanderfreundlich eingestuft werden muß und sich an dieser Stelle zu einem Tadel bemüßigt sieht. Hinzu kommt noch, daß gemäß Diodor Kleomenes nach dem Tod des Hephaistion recht schnell beim Orakel des Ammon in Siwa wegen der Vergöttlichung des Alexanderlieblings habe anfragen lassen (Diod. 17,115-6).118 Des weiteren lasse sich nach Meinung mancher Historiker in dem Brief ein persisches Muster finden, das bei Herodot überliefert sei, indem der König einem seiner Satrapen dann die Strafe erlassen habe, wenn dieser seine Untaten durch nützliche Taten kompensiert habe (s. Hdt. 1,137,1 & 7,194; s.a. Hdt. 4,43), während Alexander der Große ja die Nachfolge als persischer König beanspruchte.119 Allerdings könnte es sich in diesen genannten Belegfällen um eine allgemein menschliche Haltung handeln, die nicht unbedingt einem typisch persischen Zug zugeschrieben werden müsse,120 zumal da dies von Herodot nicht als Prinzip formuliert wird, sondern er nur an mehreren Stellen seines Werkes einzelne Geschichten anführt.

Im Rahmen der Reichsordnung zu Babylon wurde Kleomenes vom Rat der Generäle zum ὕπαρχος degradiert121 und ordnete sich scheinbar ohne weiteren Widerstand dem neuen Herrscher unter, indem zumindest keiner in den Quellen erwähnt wird.122 Dennoch schien er noch direkte Kontakte mit der Zentralregierung des Perdikkas aufrechtzuerhalten bzw. glaubte gemäß Pausanias zumindest Ptolemaios daran.123 Jedoch bestand insgesamt keine Evidenz dafür, daß Kleomenes wirklich ein todeswürdiges Verbrechen begangen habe.124 Trotzdem veranlaßte Ptolemaios dessen Verurteilung und Hinrichtung aufgrund der früheren Beschwerden über dessen Gebaren.125 Bei Kleomenes handelte es sich jedoch um einen noch direkt von Alexander dem Großen ernannten und damit durch diesen zumindest teilweise legitimierten und in seiner darüber hinausgehenden Position tolerierten Statthalter (s. Paus. 1,6,3), während Ptolemaios allein aufgrund des Beschlusses der Gefolgsleute des Königs zum Satrapen ernannt worden war, gegen deren System er sich noch zusätzlich hinwegsetzte, indem er einen angeblichen Gefolgsmann des Reichsverwesers beseitigte und somit dessen Vormachtsanspruch in Frage stellte.126 Deswegen lieferten die Beschwerden über die Verwaltungspolitik des Kleomenes einen willkommenen Anlaß, diesen begründet zu beseitigen, da er mit seiner überlieferten Raubpolitik zugleich auch die Stabilität der Satrapie und damit des Gesamtreiches angegriffen und somit seine Provinz gegenüber dem König veruntreut hatte. Daher wird auch die Überlieferung in bezug auf Kleomenes von manchen Forschern als ptolemaiische Propaganda angesehen.127 Auch mögen die aus Griechenland stammenden Quellen Kleomenes gegenüber sehr feindselig sein.128 Jedoch kann eine zeitnahe Propaganda nur dann greifen, wenn sie einen wahren Kern an Fakten enthält, während jedoch die Interpretation dieser zugunsten der eigenen Sache gedreht werden kann. In diesem Sinne bleibt immer noch die mutmaßliche Tatsache, daß Kleomenes bei seiner Geldbeschaffung sowohl in seinem eigenen Gebiet als auch der griechischen Welt gegenüber nicht besonders behutsam vorgegangen war. So verdiente sich Ptolemaios durch dessen Hinrichtung sowohl einen Bonus bei der Bevölkerung Ägyptens als auch bei der Griechenlands. Im Falle der Echtheit von Alexanders Brief an Kleomenes hätte der neue Satrap auch augenscheinlich gegen den darin enthaltenen Generalablaß gehandelt.129 Hiergegen kann jedoch angeführt werden, daß selbst im Falle der Faktizität dieses Ablasses nirgendwo ein Beleg dafür existiert, daß Kleomenes die für diesen genannten Forderungen in irgendeiner Weise erfüllt hatte, als Ptolemaios ihn beseitigte, da diese Bauwerke nirgendwo erwähnt werden.

Ptolemaios leitete auch das durch Kleomenes angesammelte Geld nicht an die ehemaligen Besitzer zurück, sondern frischte damit seine eigene Staatskasse auf, so daß er mittels dieser Thesaurierung selber einen guten finanziellen Start für seine Herrschaft besaß. Unter Verwendung dieser Gelder begann er gemäß Diodor mit der Anwerbung von Söldnern und baute sich ein Heer auf und erwies sich zugleich den Einheimischen gegenüber wohltätig.130 Damit sicherte er sich v.a. militärisch gegen Verrat und kriegerische Invasionen ab, was angesichts der damaligen Lage von außerordentlicher Dringlichkeit war, da „Alexander’s successors acted according to the law of the jungle“.131 Zugleich übernahm er auch unangefochten die Führung der Satrapie, indem es innerhalb dieser keine weitere etablierte Führungspersönlichkeit mehr gab, die von äußeren Gegnern zwecks einer innenpolitischen Destabilisierung seiner Herrschaft gegen ihn hätte ausgespielt werden können.132

 

 

Anmerkungen:

90 van Groningen (1925)b, pp. 102 & 108-109; s.a. Berve (1926), Bd. II, p. 210; Clauss (2003), pp. 41-42.

91 van Groningen (1925)b, pp. 112-113.

92 [Aristot.] oik. 2,2,33: Κλεομένης Ἀλεξανδρεὺς Αἰγύπτου σατραπεύων, λιμοῦ γενομένου ἐν μὲν τοῖς ἄλλοις τόποις σφόδρα, ἐν Αἰγύπτῳ δὲ μετρίως, ἀπέκλεισε τὴν ἐξαγωγὴν τοῦ σίτου. τῶν δὲ νομαρχῶν φασκόντων οὐ δυνήσεσθαι τοὺς φόρους ἀποδοῦναι τῷ μὴ ἐξάγεσθαι τὸν σίτον, ἐξαγωγὴν μὲν ἐποίησε, τέλος δὲ πολὺ τῷ σίτῳ ἐπέβαλεν, ὥστε συνέβαινεν αὐτῷ, εἰ μὴ ..., ἐξαγομένου ὀλίγου πολὺ τέλος λαμβάνειν, αὐτούς τε τοὺς νομάρχας πεπαῦσθαι τῆς προφάσεως.; [Demosth.] Dionys. 7-10; bes. 7-8: ἦσαν γὰρ, ὦ ἄνδρες δικασταί, ἵνα μηδὲ ταῦτ’ ἀγνοῆτε, ὑπηρέται καὶ συνεργοὶ πάντες οὗτοι Κλεομένους τοῦ ἐν τῇ Αἰγύπτῳ ἄρξαντος, ὃς ἐξ οὗ τὴν ἀρχὴν ἔλαβεν οὐκ ὀλίγα κακὰ εἰργάσατο τὴν πόλιν τὴν ὑμετέραν, μᾶλλον δὲ καὶ τοὺς ἄλλους Ἕλληνας, παλιγκαπηλεύων καὶ συνιστὰς τὰς τιμὰς τοῦ σίτου καὶ αὐτὸς καὶ οὗτοι μετ’ αὐτοῦ. | οἱ μὲν γὰρ αὐτῶν ἀπέστελλον ἐκ τῆς Αἰγύπτου τὰ χρήματα, οἱ δ’ ἐπέπλεον ταῖς ἐμπορίαις, οἱ δ’ ἐνθάδε μένοντες διετίθεντο τὰ ἀποστελλόμενα· εἶτα πρὸς τὰς καθεστηκυίας τιμὰς ἔπεμπον γράμματα οἱ ἐπιδυμοῦντες τοῖς ἀποδημοῦσιν, ἵν’ ἐὰν μὲν παρ’ ὑμῖν τίμιος ᾖ ὁ σῖτος, δεῦρο αὐτὸν κομίσωσιν, ἐὰν δ’ εὐωνότερος γένηται, εἰς ἄλλο τι καταπλεύσωσιν ἐμπόριον. ὅθεν περ οὐχ ἥκιστ’, ὦ ἄνδρες δικασταί, συνετιμήθη τὰ περὶ τὸν σῖτον ἐκ τῶν τοιούτων ἐπιστολῶν καὶ συνεργιῶν.; s.a. Green (1990), pp. 365-366; van Groningen (1925)b, p. 118; Andréadès (1929), pp. 11 & 13; Bevan (1968), p. 16.

93 s. Seibert (1969), pp. 45-46.

94 Gauthier (1977), p. XII.

95 [Aristot.] oik. 2,2,33 & [Demosth.] Dionys. 7; Seibert (1969), pp. 47-48; van Groningen (1925)b, p. 119.

96 [Aristot.] oik. 2,2,33: Τοῦ τε σίτου πωλουμένου ἐν τῇ χώρα δεκαδράμου, καλέσας τοὺς ἐργαζομένους ἠρώτα, πόσου βούλονται αὑτῷ ἐργάζεσθαι· οἱ δὲ ἔφασαν ἐλάσσονος ἢ ὅσου τοῖς ἐμπόροις ἐπώλουν. ὁ δ’ ἐκεῖνον μὲν ἐκέλευσεν αὑτῷ παραδιδόναι ὅσουπερ ἐπώλουν τοῖς ἄλλοις· αὐτὸς δὲ τάξας τριάκοντα καὶ δύο δραχμὰς τοῦ σίτου τὴν τιμὴν οὕτως ἐπώλει.; s.a. Andréadès (1929), p. 14.

97 Huß (2001), pp. 76-77.

98 Seibert (1969), pp. 45-46; s.a. van Groningen (1925)b, p. 110; Kloft (1988), pp. 210-217; Le Rider (1991), p. 78.

99 Le Rider (1991), pp. 78-79 & 81-82; s.a. van Groningen (1925)b, pp. 118-119; Andréadès (1929), p. 13.

100 Kloft (1988), p. 207.

101 [Aristot.] oik. 2,2,33: Ἀλεχάνδρου τοῦ βασιλέως ἐντειλαμένου αὐτῷ οἰκίσαι πόλιν πρὸς τῷ Φάρῳ καὶ τὸ ἐμπόριον τὸ πρότερον ὂn ἐπὶ τοῦ Κανώβου ἐνταῦθα ποιῆσαι, καταπλεύσας εἰς τὸν Κάνωβον πρὸς τοὺς ἱερεῖς καὶ τοὺς χρήματα ἔχοντας ἐκεῖ ἐπὶ τούτῳ ἥκειν ἔφη ὥστε μετοικίσαι αὐτούς. οἱ <δὲ> ἱερεῖς καὶ οἱ κάτοικοι εἰσενέγκαντες χρήματα ἔδωκαν, ἵν’ ἐᾷ κατὰ χώραν αὐτοῖς τὸ ἐμπόριον. ὁ δὲ λαβὼν τότε μὲν ἀπηλλάγη, εἶτα δὲ καταπλεύσας, ἐπεὶ ἦν εὐτρεπῆ αὐτῷ τὰ πρὸς τὴn oἰκοδομίαν, ᾤτει αὐτοὺς χρήματα ὑπερβαλὼν τῷ πλήθει· τοῦτο γὰρ αὑτῷ τὸ διάφορον εἶναι, τὸ αὐτοῦ εἶναι τὸ ἐμπόριον καὶ μὴ ἐκεῖ. ἐπεὶ δ’ οῦκ ἂν ἔφασαν δύνασθαι δοῦναι, μετῴκισεν αὐτούς.

102 Andréadès (1929), pp. 10 & 17; s.a. van Groningen (1925)b, p. 123; Bevan (1968), pp. 16-17; Kloft (1988), pp. 200-201.

103 Ellis (1994)c, p. 30; s.a. Stähelin (1921)a, p. 711; Berve (1926), Bd. II, p. 211.

104 [Aristot.] oik. 2,2,33: Τούς τε ἱερεῖς καλέσας ἔφησε πολὺ τὸ ἀνώμαλον ἀνάλωμα ἐν τῇ χώρᾳ γίνεσθαι εἰς τὰ ἱερά. δεῖν οὖν καὶ τῶν ἱερῶν τινα καὶ τῶν ἱερῶν τὸ πλῆθος καταλυθῆναι. οἱ δὲ ἱερεῖς καὶ ἰδίᾳ ἕκαστος καὶ κοινῇ τὰ ἱερὰ χρήματα ἐδίδοσαν, οἰόμενοί τε αὐτὸν τῇ ἀληθείᾳ μέλλειν τοῦτο ποιεῖν, καὶ ἕκαστος βουλόμενος τό τε ἱερὸν τὸ αὑτοῦ μεῖναι κατὰ χώραν καὐτὸς ἱερεύς.; s.a. Hölbl (1994), p. 12; s.a. Turner (1984), p. 123; Ellis (1994)c, p. 30; Clauss (2003), p. 42.

105 Arr. anab. 7,23,8: ἢν γὰρ καταλάβω ἐγώ, ἔλεγε τὰ γράμματα, τὰ ἱερὰ τὰ ἐν Αἰγύπτῳ καλῶς κατεσκευασμένα...; s.a. Huß (2001), p. 77.

106 Kloft (1988), pp. 202-203; s.a. van Groningen (1925)b, pp. 120-121; Huß (2001), p. 77.

107 s.a. Diod. 18,14,1; s.a. Bengtson (1987), p. 28; Andréadès (1929), p. 10; Grimm (1998)a, p. 31.

108 Bosworth (1994)b, p. 862; s.a. van Groningen (1925)b, p. 127; Chauveau (1998)a, p. 74; Clauss (2003), p. 42.

109 Huß (2001), p. 76.

110 s. ‎E) I.) c) 3.) Die politische Gliederung der Bürgerschaft und die bürgerlichen Namenszusätze.

111 Bengtson (1975), p. 16.

112 Seibert (1969), pp. 43-44.

113 Bosworth (1994)b, p. 862; s.a. Volkmann (1959)f, p. 153; Le Rider (1991), p. 74.

114 s.a. Vogt (1971), p. 156; Le Rider (1991), p. 74.

115 Seibert (1971)a, p. 101.

116 Arr. anab. 7,23,6-8: καὶ Κλεομένει, ἀνδρὶ κακῷ καὶ πολλὰ ἀδικήματα ἀδικήσαντι ἐν Αἰγύπτῳ, ἐπιστέλλει ἐπιστολήν. καὶ ταύτην τῆς μὲν ἐς Ἡφαιστίωνα καὶ ἀποθανόντα φιλίας ἕνεκα καὶ μνήμης οὑ μέμφομαι ἔγωγε, ἄλλων δὲ πολλῶν ἕνεκα μέμφομαι. | ἔλεγε γὰρ ἡ ἐπιστολὴ κατασκευασθῆναι Ἡφαιστίωνι ἡρῷον ἐν Ἀλεξανδρείᾳ τῇ Αἰγυπτίᾳ, ἔν τε τῇ πόλει αὐτῇ καὶ ἐν τῇ νήσῳ τῇ Φάρῳ, ἵνα ὁ πύργος ἐστὶν ὁ ἐν τῇ νήσῳ, μεγέθει τε μέγιστον καὶ πολυτελείᾳ ἐκπρεπέστατον, καὶ ὅπως ἐπικρατήσῃ ἐπικαλεῖσθαι ἀπὸ Ἡφαιστίωνος καὶ τοῖς συμβολαίοις καθ’ ὅσα οἱ ἔμποροι ἀλλήλοις ξυμβάλλουσιν ἐγγράφεσθαι τὸ ὄνομα Ἡφαιστίωνος. | ταῦτα μὲν οὐκ ἔχω μέμψασθαι πλήν γε δὴ ὅτι οὐκ ἐπὶ μεγάλοις μεγάλως διεσπουδάζετο. ἐκεῖνα δὲ καὶ πάνυ μέμφομαι. ἢν γὰρ καταλάβω ἐγώ, ἔλεγε τὰ γράμματα τὰ ἱερὰ τὰ ἐν Αἰγύπτῳ καλῶς κατασκευασμένα καὶ τὰ ἡρῷα τὰ Ἡφαιστίωνος, εἴ τέ τι πρότερον ἡμάρτηκας ἀφήσω σε τούτου, καὶ τὸ λοιπόν, ὁπηλίκον ἂν ἁμάρτῃς, οὐδὲν πείσῃ ἐξ ἐμοῦ ἄχαρι. τοῦτο ἀνδρὶ ἄρχοντι πολλῆς μὲν χώρας, πολλῶν δὲ ἀνθρώπων ἐκ βασιλέως μεγάλου ἐπεσταλμένον, ἄλλως τε καὶ κακῶ ἀνδρί, οὐκ ἔχω ἐπαινέσαι.; s.a. van Groningen (1925)b, p. 109; Vogt (1971), pp. 153-155; Grimm (1998)a, pp. 31-32.

117 Seibert (1971)a, pp. 99-101; s.a. van Groningen (1925)b, pp. 110-111; Ellis (1994)c, p. 16.

118 Müller (2003), p. 236; s.a. Mahaffy (1898), pp. 23-24; van Groningen (1925)b, p. 111.

119 Vogt (1971), pp. 155-156.

120 Seibert (1971)a, p. 101.

121 Arr. diad. 1a,5 Roos: Κλεομένης δὲ ὁ ἐξ Ἀλεξάνδρου τῆς σατραπείας ταύτης ἄρχειν τεταγμένος Πτολεμαίῳ ὕπαρχος εἶναι·; s.a. Arr. diad. 1b,2 Roos & FGrH 100 (Dexippos von Athen) F8,2.

122 Huß (2001), p. 97; s.a. Le Rider (1991), p. 75; Ameling (1999)a, p. 581. Litvinenko (2001), pp. 813-820 leitet aus einer dunklen Stelle bei Lukian (Lukian. Hipp.: τὸν Κνίδιον Σώστρατον, τὸν μὲν Πτολεμαῖον [corr. Πτολεμαίῳ] χειρωσάμενον τὴν Μέμφιν ἄνευ πολιοκρίας ἀποστροφῇ καὶ διαιρέσει τοῦ ποταμοῦ.) ab, daß bei der Übernahme der Satrapie und der Ausschaltung des Kleomenes durch Ptolemaios in Memphis stehende Söldnerkontingente Widerstand geleistet haben könnten, wobei dieser jedoch ohne größere Schwierigkeiten durch Sostratos von Knidos aufgehoben worden sei. Jedoch kann diese Annahme durch keine weitere Quelle belegt werden, während die Stelle bei Lukian, die lediglich aus einem einzigen Satz besteht, keine konkreten Angaben (wie z.B. Zeitpunkt und Anlaß) liefert und dabei auch einiger textkritischer Korrekturen bedarf.

123 Paus. 1,6,3: αὐτὸς δὲ [sc. Πτολεμαῖος] ἐς Αἴγυπτον διαβὰς Κλεομένην τε ἀπέκτεινεν, ὃν σατραπεύειν Αἰγύπτου κατέστησεν Ἀλέξανδρος, Περδίκκᾳ νομίζων εὔνουν καὶ δι’ αὐτὸ οὐ πιστὸν αὑτῷ; s.a. Seibert (1969), p. 97; Geier (1838), pp. 21-22; Bouché-Leclercq (1903-1907), Bd. I, p. 15; Stähelin (1921)a, p. 712.

124 Huß (2001), p. 97.

125 Volkmann (1959)e, p. 1608; s.a. Stähelin (1921)a, p. 712; Wirth (1979)c, p. 243.

126 s. Binder (2003), p. 12.

127 Bengtson (1975), p. 16; s.a. Bevan (1968), p. 17.

128 Seibert (1969), p. 39.

129 Seibert (1969), p. 41.

130 Diod. 18,14,1: Κατὰ δὲ τὴν Ἀσίαν τῶν μεμερισμένων τὰς σατραπείας Πτολεμαῖος μὲν ἀκινδύνως παρέλαβε τὴν Αἴγυπτον καὶ τοῖς μὲν ἐγχωρίοις φιλανθρώπως προσεφέρετο παραλαβὼν, δὲ ὀκτακισχίλια τάλαντα μισθοφόρους ἤθροιζε καὶ δυνάμεις παρεσκευάζετο·

131 Turner (1984), p. 123; s.a. Geier (1838), p. 22; Bouché-Leclercq (1903-1907), Bd. I, p. 15; Volkmann (1959)e, p. 1608.

132 Huß (2001), p. 98.

 

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