Editio Caroli – Onlinepublikationen caroli.com
Im Rahmen der Reihe Editio Caroli – Onlinepublikationen caroli.com werden seit 2019 verschiedene Schriften der Fach- und Sachliteratur auf dieser Internetpräsenz publiziert.
Ursprünglich wurden die hier zunächst in HTML-Form publizierten Texte durch eine PDF-Version ergänzt. Manche Texte, die bereits für eine Publikation vorbereitet, aber aus verschiedenen Gründen doch nicht zum Druck gekommen waren, wurden hier erstmals publiziert, andere bereits publizierte Texte wurden hier nochmals lektoriert und korrigiert.
Seit 2021 können die einzelnen Bände der Reihe auch bequem als Online-Flipbooks auf dem Bildschrim gelesen werden.
Sämtliche Publikationen der Editio Caroli sind auch bei der Deutschen Nationalbibliothek unter dem Verlagsnamen Dr. Christian A. Caroli digital hintelegt.
Editio Caroli 1: Ptolemaios I. Soter – Herrscher zweier Kulturen
Editio Caroli 9: Kombinierte Grundlagen der arabischen Grammatik
Editio Caroli 1:
Ptolemaios I. Soter
Christian A. Caroli:
Ptolemaios I. Soter – Herrscher zweier Kulturen
Konstanz 2007 / 2017
Umfang: XIV + 496 Seiten • Format: 21 x 14,8 cm (A5)
Der Sinn dieses Arbeitsvorhabens besteht in der Darstellung der Politik des Ptolemaios I. in ihren Einzelaspekten, aber auch in der sich aus ihnen ergebenden Gesamtheit. Ptolemaios lebte an einer Epochenwende. Die alte Staatenwelt Griechenlands und des persischen Reiches war zerschlagen worden, und Alexander hatte in seiner kurzen Regierungszeit noch kein neues Staatswesen aufbauen können. Somit regierte Ptolemaios nach dem Tode Alexanders in einer Phase, in der sich eine neue Staatenwelt mit neuen inneren Strukturen herausbilden mußte. Zugleich mußte er auch die Aufgabe lösen, sich als Fremdherrscher einer griechisch-makedonischen Minderheit über eine erdrückende einheimische Mehrheit zu etablieren, ohne dabei seine Stärke nach außen hin zu verlieren. In diesem Sinne nahm Ptolemaios wie alle Fremdherrscher Ägyptens vor ihm die Rolle eines ägyptischen Pharao ein und übernahm dessen Pflichten. Erschwerend kam aber hinzu, daß er zugleich seiner eigenen Oberschicht in der Fremde einen Raum der kulturellen und kultischen Geborgenheit bieten und sie für die nächsten Generationen erhalten mußte, obwohl sein Stammbesitz außerhalb des klassischen griechischen Kulturbereiches lag, und daß er sich seinen äußeren Rivalen gegenüber als Vertreter des Griechentums präsentieren mußte, wobei sich aber das neue Herrschaftskonzept des hellenistischen Basileus gerade erst entwickelte. In diesen Rahmen gehört auch die Kulturpolitik des Ptolemaios, die in der Begründung des Museion gipfelte, sowie die Verlegung der Residenz nach Alexandreia und die Einführung des Sarapis-Kultes als neuen Staatskult.
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Editio Caroli 2:
Auf dem Weg zum Rubikon
Christian A. Caroli:
Auf dem Weg zum Rubikon – Die Auseinandersetzungen zwischen Caesar und seinen politischen Gegnern 52-49 v. Chr.
Konstanz 2008 / 2017
Umfang: X + 130 Seiten • Format: 21 x 14,8 cm (A5)
Die „Rechtsfrage“ im Zusammenhang mit C. Julius Caesar besteht im wesentlichen in der Frage nach dem Endtermin seiner gallischen Statthalterschaft und in der Bewertung des Streites um seine Konsulatsbewerbung in absentia. Damit verbunden ist auch die Bewertung der einzelnen Agitationen der Kontrahenten im Kampf um die Absetzung Caesars in den Jahren 51 und 50 v. Chr. einschließlich der Ereignisse rund um die „Schwertübergabe“ und der Geschehnisse der ersten Tage des Jahres 49. Jedoch kann die Rechtsfrage niemals für sich isoliert betrachtet werden, da sie in der damaligen Sichtweise kein rein juristisches Problem war, sondern eine generelle Frage nach der Legitimität der Ansprüche und Handlungen der konkurrierenden Parteien darstellte. So spielt auch die weitere Vorgeschichte wie die politische Ausschaltung des Pompeius, das Verhalten Caesars während seines ersten Konsulats und die politischen Ereignisse während des Gallischen Krieges eine wesentliche Rolle beim Verständnis des jeweiligen Anspruches der Legitimität durch die Kontrahenten. Denn alle Beteiligten wurden in ihrem Handeln zu einem gewissen Teil durch die Erinnerungen an diese Geschehnisse und durch die daraus resultierenden Erfahrungen und psychologischen Verletzungen beeinflußt.
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Editio Caroli 3:
Physikotheologie
Christian A. Caroli:
Physikotheologie – Die Natur und ihre Wissenschaften als Glanz Gottes in der Frühaufklärung
Konstanz 2009 / 2018
Umfang: VIII + 81 Seiten • Format: 21 x 14,8 cm (A5)
Eine der optimistischen Hauptströmungen des 17. und 18. Jahrhunderts war die Physikotheologie. Sie zeichnete sich durch einen theistisch-teleologischen Charakter aus. Zugleich errichtete sie eine Brücke zwischen der christlichen Religion und den Naturwissenschaften, als diese während der Frühaufklärung eine immer größere Bedeutung erlangten und in einer Phase zahlreicher wissenschaftlicher Revolutionen zugleich eine eigene Kategorie der Welterklärung darstellten, die zuweilen mit der religiösen Weltanschauung in einen zunächst unüberbrückbar erscheinenden Konflikt geraten konnte. Mittels dieser Brücke wurde die zeitgenössische wissenschaftliche Welterklärung breiteren Schichten zugänglich und akzeptabel gemacht, zumal da die meisten Werke in Volkssprache geschrieben wurden. Hierdurch leistete sie ihren Beitrag zur Aufklärung im wissenschaftlichen Bereich, auch wenn sie hiernach überflüssig und als der aktuellen Wissenschaft nicht mehr adäquat betrachtet wurde. Denn als die Physikotheologie als veraltet schien, hatte die wissenschaftliche Weltanschauung sich soweit etabliert, daß ihr Siegeszug nicht mehr verhinderbar war.
In dieser Arbeit sollen die Hauptaugenmerke darauf gerichtet werden, aus welchen theologischen und geistigen Strömungen diese Richtung entstand, welche aktuellen Erfahrungen den Aufstieg dieser Richtung bewirkten, was für Auswirkungen diese Erfahrungen mit sich brachten und welche Inhalte in ihr eine Rolle spielten, aber auch auf ihre Krise, aus der sie sich nicht mehr wirklich erholen sollte, und ihre Wirkungsgeschichte.
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Editio Caroli 4:
Mythisierung einer Kulturlandschaft
Christian A. Caroli:
Mythisierung einer Kulturlandschaft – Vergils Behandlung der Landschaft Kampaniens bei den Phlegräischen Feldern
Konstanz 2013 / 2019
Umfang: VIII + 49 Seiten • Format: 21 x 14,8 cm (A5)
Als Vergil Kampanien als Kulisse der Handlungen des Sechsten Buches seiner Aeneis heranzog, war es eine Gegend, die wohl fast jeder Leser dieses Werkes persönlich kannte. Dementsprechend stellte ein Vergleich zwischen der beschriebenen literarischen Landschaft und der reell existierenden für die Leser kein größeres Unterfangen dar. Zugleich war es Vergil auch sehr leicht möglich die Landschaft, die er beschrieb, selber zu studieren, so daß hier die Landschaften sehr wohl eine Beschreibung der reell vorfindbaren Landschaft darstellen können, zugleich aber auch betrachtet werden kann, ob die Landschaften der Unterwelt sich an reelle Landschaften der Gegend anlehnen oder ob es sich hier dann um wirkliche Fiktionen handelt.
Zugleich kann hierbei auch ein Augenmerk auf die recht weitverbreitete Meinung geworfen werden, daß in der antiken Literatur fast keine reell existierenden Landschaften vorkämen, sondern nahezu jegliche Landschaftsbeschreibung eine Zusammensetzung von Topoi ohne individuelle Eigenschaften der eigentlichen Landschaft darstelle, während die eigentliche Landschaftsdarstellung als eine Errungenschaft wesentlich der Frühen Neuzeit angesehen wird.
Im Rahmen dieser Betrachtung sollen die verschiedenen Formen der Landschaftsbeschreibung bei Vergil im allgemeinen dargestellt, die verschiedenen Landschaftsdarstellung innerhalb der Handlung dieses Buches betrachtet und schließlich die Verbindung und Vereinbarkeit dieser im sechsten Buch entwickelten Landschaft von Ober- und Unterwelt mit der reell existierenden Landschaft und ihre Komposition untersucht werden.
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Editio Caroli 5:
Das Aufeinandertreffen zweier Kulturen I
Christian A. Caroli:
Das Aufeinandertreffen zweier Kulturen I – Die Ägypter und die Fremdherrscher unter Alexander dem Großen und Ptolemaios I.
Konstanz 2009 / 2019
Umfang: VIII + 41 Seiten • Format: 21 x 14,8 cm (A5)
Die Herrschaft der Ptolemaier zeichnete sich dadurch aus, daß die Herrscher als „griechische“ Könige, unterstützt durch eine makedonisch-griechische Oberschicht, über ein Reich herrschten, bei dem lediglich einige Außenbesitzungen zum griechischen Kulturbereich gehörten, während das Stammland von einer zahlenmäßigen Übermacht von Ägyptern bewohnt wurde.
Jedoch mußte für einen Ägypter aufgrund Konzeption der Maat als ewige und unveränderliche Ordnung des Kosmos jeder Ausländer, der nicht nach ihrer Ordnung lebte, als ein Repräsentant der Isfet, des Chaos, erscheinen, der im Sinne der Maat bekämpft werden mußte, da er den geordneten Kosmos bedrohte. Die neuen makedonischen Herren konnten zwar versuchen, die Rolle eines traditionellen Pharao zu übernehmen, aber dennoch blieben sie Makedonen, die auf ihre makedonisch-griechische Oberschicht angewiesen waren, die sich nicht von einem „Barbaren“ beherrschen lassen wollte. Indes mußte sich ein Ägypter mit dieser neuen Situation in irgendeiner Weise arrangieren, wenn er sein Leben in Ruhe und Frieden fortführen wollte.
Dies bedeutete allerdings nicht, daß er mit den neuen Herrschern zufrieden sein mußte, sondern er konnte auch seine Ressentiments gegen die Fremden weiterhin pflegen. Hierzu gehören auch gewisse Anspielungen in den mit autobiographischen Texten versehenen Denkmälern von Vertretern der lokalen Oberschichten. Zugleich gibt es noch den Typ des Ägypters, der es schaffte, beim König die Funktion eines Fachberaters für ägyptische Angelegenheiten zu übernehmen, in dieser Epoche Manethon.
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Editio Caroli 6:
Das Aufeinandertreffen zweier Kulturen II
Christian A. Caroli:
Das Aufeinandertreffen zweier Kulturen II – Die ägyptische Konzeption des Königtums und die Herrschaft der ersten Makedonen
Konstanz 2013 / 2019
Umfang: VIII + 74 Seiten • Format: 21 x 14,8 cm (A5)
Die Herrschaft der Ptolemaier zeichnete sich dadurch aus, daß die Herrscher als „griechische“ Könige, unterstützt durch eine makedonisch-griechische Oberschicht, über ein Reich herrschten, bei dem lediglich einige Außenbesitzungen zum griechischen Kulturbereich gehörten, während das Stammland von einer zahlenmäßigen Übermacht von Ägyptern bewohnt wurde.
Jedoch mußte für einen Ägypter aufgrund der ägyptischen Konzeption der Maat als ewige und unveränderliche Ordnung des Kosmos jeder Ausländer, der nicht nach ihren Sitten und ihrer Ordnung lebte, als ein Repräsentant der Isfet, des Chaos, erscheinen, der im Sinne der Maat bekämpft werden mußte, da er sie und damit den geordneten Kosmos bedrohte. Gleichzeitig stellte Ägypten aufgrund seiner Ideologie für die Griechen und Makedonen ein Land der nahezu vollkommenen Andersartigkeit dar. Dennoch waren Alexander der Große und die Ptolemaier als Fremdherrscher im eigenen Land zur Erhaltung ihrer eigenen Machtbasis auch auf das Wohlwollen der Ägypter angewiesen, die die absolute Mehrheit der beherrschten Bevölkerung darstellten. Dies wiederum bedeutete, daß sie sich auch den Anforderungen stellen mußten, die die Ägypter an ihre Herrscher stellten, und somit die Rolle und die Funktionen eines traditionellen Pharao übernehmen mußten.
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Editio Caroli 7:
Das Aufeinandertreffen zweier Kulturen III
Christian A. Caroli:
Das Aufeinandertreffen zweier Kulturen III – Das Museion zu Alexandreia und das Programm des Ἑλληνισμός unter Ptolemaios I. Soter
Konstanz 2019
Umfang: VIII + 70 Seiten • Format: 21 x 14,8 cm (A5)
Die Herrschaft der Ptolemaier zeichnete sich dadurch aus, daß die Herrscher als „griechische“ Könige, unterstützt durch eine makedonisch-griechische Oberschicht, über ein Reich herrschten, bei dem lediglich einige Außenbesitzungen zum griechischen Kulturbereich gehörten, während das Stammland von einer zahlenmäßigen Übermacht von Ägyptern bewohnt wurde.
Ihrer Oberschicht gegenüber mußten sich die Ptolemaier, angefangen mit Ptolemaios I., als Vertreter der griechischen Kulturwelt erweisen, die in ihrem Herrschaftsgebiet für die Wahrung der griechischen Erziehung und Bildung, der παιδεία, Sorge trugen. Des weiteren waren sie an einer auch kulturell definierten Aufrechterhaltung dieser Oberschicht über Generationen hinweg interessiert. Eine ausgeprägte Kulturpolitik, insbesondere der Aufbau eines herausragenden Zentrums der griechischen Gelehrsamkeit, förderte zugleich aber auch das Ansehen in der griechischen Kulturwelt. In diesem Sinne betrieb schon Ptolemaios I. eine Politik des Ἑλληνισμός (Hellenismós), also der Förderung der griechischen Kultur, die ihren berühmtesten Ausdruck in der Gründung des Museion zu Alexandreia mit der großen Bibliothek der Stadt fand.
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Editio Caroli 8:
Die Nihal European University in Sudan
Planungskommission der Nihal European University in Sudan (Hrg.):
Die Nihal European University in Sudan – Konzept zur Gründung einer europäischen Universität im afrikanisch-arabischen Raum
Konstanz 2007 / 2023
Umfang: X + 107 Seiten • Format: 21 x 14,8 cm (A5)
Hierbei handelt es sich um die Buchausgabe des Konzepts zur Gründung einer Universität europäischen Musters im Großraum Khartum im Sudan. Dieses Buch richtet sich im allgemeinen an alle Personen, die sich für ein derartiges Projekt interessieren, soll aber auch allen, die eine Universität europäischen Musters im arabischen oder afrikanischen Raum errichten wollen, einen gewissen Leitfaden bieten.
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Editio Caroli 9:
Kombinierte Grundlagen der arabischen Grammatik
Mohamed Badawi & Christian A. Caroli:
Kombinierte Grundlagen der arabischen Grammatik
Konstanz 2025 / 2025
Umfang: XIV + 522 Seiten • Format: 21 x 14,8 cm (A5)
In diesem Band werden die Grundlagen der arabischen Grammatik mit denen der Schriftlehre und der Verblehre kombiniert. Hierbei soll dem Nutzer neben einer ausführlichen Einführung in die arabische Schrift ein systematischer und praktischer Überblick über die Grundlagen der arabischen Grammatik geliefert werden. Ergänzt wird dies mit ausführlichen Tabellen zu 32 Verbgruppen mit Untervarianten.
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