As-Sabil al-Arabiyy:
Kombinierte Grundlagen der arabischen Grammatik
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F) Verben und Verbalsätze
II.) Verwendungsweisen finiter Verbalformen
d) Ergänzungen zum Verb
1.) Akkusativobjekte
Die arabische Sprache kennt als einzigen direkten Objektskasus den Akkusativ. Verben, die mit einem Akkusativobjekt ergänzt werden bzw., anders ausgedrückt, den Akkusativ regieren, werden als transitive Verben bezeichnet.
In Vokalverzeichnissen und Wörterbüchern werden mögliche Ergänzungen durch Akkusativobjekte oftmals mittels der Abkürzung ه für Bezeichnungen von Personen und هـ für Bezeichnungen von Nicht-Personen markiert.
Manche Verben können, wie im Deutschen das Verb lehren, auch mit zwei Akkusativobjekten verbunden werden, wobei dann der Akkusativ der Person vor dem der Sache steht. Handelt es sich beim zweiten Akkusativ um ein Personalpronomen, so wird es mittels der Form íyyā – إيَّا mit angehängtem Personalsuffix gebildet. Zu den Verben mit doppeltem Akkusativ gehören wie im Deutschen die Verben des Lehrens und Nennens, aber auch viele Verbgruppen, die im Deutschen mit dem Dativ der Person und dem Akkusativ der Sache gebildet werden, wie die Verben des Gebens und des Verbietens. Hinzu kommen noch die Verben mit Bedeutungsfeldern wie halten für und machen zu.
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Beispiele |
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Substantiv als zweiter Akkusativ |
دَرَّسُوا مُحَمَّدًا الْأَلْمَانِيَّةَ. Dárrasū Muḥámmadan al-almāníyyata. (Sie lehrten Mohamed Deutsch.) |
Pronomen als zweiter Akkusativ |
دَرَّسُوا مُحَمَّدًا إيَّاهَا. Dárrasū Muḥámmadan iyyā́-hā. (Sie lehrten Mohamed es.) |
