As-Sabil al-Arabiyy:
Kombinierte Grundlagen der arabischen Grammatik
Die Größe der Darstellung kann durch die Zoom-Funktion des Browsers den eigenen Bedürfnissen angepaßt werden (Vergrößern: STRG + PLUS; Verkleinern: STRG + MINUS; Standardgröße: STRG + NULL).
B) Die arabische Schrift
III.) Vokale, Halbvokale und interlineare Zusatzzeichen
d) Das ء (hámza) als interlineares Zusatzzeichen
2.) Die orthographischen Regeln
γ) Das ء (hámza) in der Endposition
Grundsätzlich orientiert sich ein ء (hámza) in der Endstellung, das nach einem Kurzvokal steht, in bezug auf seinen Trägerbuchstaben an diesem. Steht es hingegen nach einem vokallosem Konsonanten oder einem Langvokal, so wird es ohne Trägerbuchstaben verwendet.
Besondere Regeln bestehen für den indeterminierten Akkusativ und Adverbialformen. Hier entfällt das ا (álif) für die Deklinationsendung, wenn das ء (hámza) bereits ein ا (álif) als Träger hat oder einem alleinstehenden ء (hámza) ein ا (álif) direkt voransteht. Erhalten bleibt das ا (álif) der Deklinationsendung in allen anderen Fällen.
Ka› → ـَأْ |
Ka›a → ـَأَ |
Ka›u → ـَأُ |
K›u → ـْءُ |
|
|
Kā›u → ـَاءُ |
Kū›u → ـُوءُ |
Kī›u → ـِيءُ |
Ka›an → ـَأً |
Kā›an → ـَاءً |
|
‑›an → ءًا |
‑y›an → ـيْئًا |
|
Werden an ein ء (hámza) in Endstellung Suffixe bzw. Endungen angehängt, wozu auch durch ء (hámza) eingeleitete Langvokale gehören, nimmt es eine Mittelstellung ein und wird dementsprechend auch wie ein ء (hámza) in Mittelstellung behandelt.
