As-Sabil al-Arabiyy:
Kombinierte Grundlagen der arabischen Grammatik
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B) Die arabische Schrift
II.) Das arabische Alphabet und seine Laute
b) Die Lautwerte des arabischen Alphabets
Name |
Transliteration |
Beschreibung des Lautes |
|---|---|---|
hámza |
› |
ein Laut, der beim Lösen des Verschlusses der Stimmritze entsteht und in der deutschen Sprache bei jeder Silbe, die mit einem Vokal beginnt, mit ausgesprochen wird, wie in es, ist, Amt; kommt häufig in Kombination mit Halbvokalen vor (s. B) III.) d) Das ء (hámza) als interlineares Zusatzzeichen) |
álif |
a |
stimmhaftes, d.h. mit Bewegung der Stimmbänder ausgelöstes, a wie im deutschen Wort Bad; dient in der Wortmitte und am Wortende als Zeichen für ein langes ā (s. B) III.) c) 1.) Lange Vokale in der Mitte und am Ende eines Wortes), am Wortanfang dagegen als Träger für jeden Vokal, ob kurz oder lang (s. B) III.) c) 5.) Das ا (álif) als Vokalträger am Wortanfang) |
bā́› |
b |
stimmhaftes b, d.h. mit Bewegung der Stimmbänder, wie im deutschen Wort Bad |
tā́› |
t |
stimmloses t, wie in Tat |
ṯā́› |
ṯ |
entspricht dem englischen stimmlosen th wie in thing; wird deswegen bisweilen (vor allem bei Eigennamen) als th umschrieben |
ǧī́m |
ǧ |
stimmhaftes dsch wie im Englischen in gentleman |
ḥā́› |
ḥ |
stimmloser pharyngaler Reibelaut; wird gebildet, indem der hintere Zungenrücken nach hinten verlagert wird; ohne Entsprechung in den europäischen Sprachen |
ḫā́› |
ḫ |
stimmloser Laut, etwa wie in Nacht, aber mit mehr Intensität, d.h. mehr Velarisierung; oft umschrieben als kh (z.B. in Eigennamen wie Khaled) |
dā́l |
d |
stimmhaftes d wie im deutschen Wort Dieb |
ḏā́l |
ḏ |
entspricht dem englischen stimmhaften th wie in then; wird bisweilen (vor allem bei Eigennamen) als dh umschrieben |
rā́› |
r |
stimmloses vibrantes r (gerolltes Zungen-r) wie im fränkischen Wort Rosa |
záyn |
z |
stimmhafter s-Laut wie im Deutschen Rasen bzw. im Französischen zone |
sī́n |
s |
stimmloses s wie im Deutschen Spaß oder im Französischen cinéma |
šī́n |
š |
stimmloses sch wie im Deutschen Schluß oder anschauen; wird bisweilen (vor allem bei Eigennamen) entsprechend der englischen Schreibung als sh umschrieben |
ṣā́d |
ṣ |
dunkles und dumpfes stimmloses s, das als emphatisch bezeichnet wird; bei korrekter Aussprache ändert sich die Klangfarbe der Nachbarvokale wie in der bairischen Mundart bei sag’ mal oder was?; besitzt im Hochdeutschen keine Entsprechung |
ḍā́d |
ḍ |
dunkles und dumpfes stimmhaftes d; wird als emphatisch bezeichnet; bei korrekter Aussprache verändert sich die Klangfarbe benachbarter Vokale |
ṭā́› |
ṭ |
dunkles und dumpfes stimmloses t; wird als emphatisch bezeichnet; bei korrekter Aussprache verändert sich die Klangfarbe benachbarter Vokale |
ẓā́› |
ẓ |
dunkles und dumpfes stimmhaftes s; wird als emphatisch bezeichnet; bei korrekter Aussprache verändert sich die Klangfarbe benachbarter Vokale |
‹áyn |
‹ |
ein tief im hinteren Rachen (Schlund) gebildeter Reibelaut, der durch kräftiges Zusammendrücken der Stimmritze entsteht; rein semitischer Laut ohne Entsprechung im europäischen Sprachraum |
ġáyn |
ġ |
ein velares r wie im französischen Wort Paris; entspricht dem im Hochdeutschen üblichen Rachen-r; wird bisweilen (vor allem bei Eigennamen) als gh umschrieben |
fā́› |
f |
ein labiodentales f wie im deutschen Fahrrad oder Faust |
qā́f |
q |
gepreßter, zwischen hinterem Zungenrücken und hinterem weichen Gaumen gebildeter stimmloser (k-ähnlicher) Verschlußlaut |
kā́f |
k |
stimmloses k wie im französischen Wort lac (nicht so stark wie das deutsche k in Kalk) |
lā́m |
l |
stimmloses l wie im deutschen Wort Lamm |
mī́m |
m |
stimmhaftes und nasales m wie im deutschen Wort Musik |
nū́n |
n |
stimmhaftes und nasales n wie im deutschen Wort nun |
hā́› |
h |
aspiriertes stimmloses h wie im Deutschen haben, Hafen oder hacken |
tā›-marbū́ṭa |
a / t |
diese Sonderform des ﻩ (hā́›) wird lediglich als Endung benutzt; normalerweise markiert sie den Singular des Femininum; bleibt sie unvokalisiert und steht nicht in einer Genitivverbindung als vorderes Glied, so wird sie als a ausgesprochen; sonst muß sie als t ausgesprochen werden; werden weitere Buchstaben, ein Suffix, angehängt, so wird das tā́›-marbū́ṭa durch ein ت (tā́›) ersetzt; diese Nähe zum ت (tā́›) begründet auch die beiden Punkte und den Namen des Buchstabens |
wā́w |
w |
Halbvokal
|
yā́› |
y |
Halbvokal
|
