Dr. Christian A. Caroli – د. كْرِسْتْيَان أ. كَارُلِي

As-Sabil al-Arabiyy:
Kombinierte Grundlagen der arabischen Grammatik

As-Sabil al-Arabiyy: Kombinierte Grundlagen der arabischen Grammatik (Coverbild)

Dr. Mohamed Badawi & Dr. Christian A. Caroli:

As-Sabil al-Arabiyy: Kombinierte Grundlagen der arabischen Grammatik
 

Konstanz 2025 (badawi - artes afro arabica)
 

Umfang: 621 Seiten • Format: 24 x 17 cm • ISBN 13: 978-3-938828-44-1

Preis: EUR 39,95 (inkl. 7% MwSt.)

 

 

 

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B) Die arabische Schrift

I.) Allgemeiner Charakter der arabischen Schrift

a) Lauttechnische Grundlagen

Bei der arabischen Schrift handelt es sich im wesentlichen um eine Konsonantenschrift. Dies bedeutet, daß hauptsächlich nur die Konsonanten (Mitlaute) geschrieben werden. Zusätzlich können noch weitere Buchstaben mit einem Lautwert, der neben seinem konsonantischen Wert auch zu einem vokalischen Wert hin tendiert, die sogenannten Halbvokale, einen vokalischen Wert annehmen (s. B) III.) c) Der vokalische Aspekt der Halbvokale). Dabei übernehmen sie in der Regel die Funktion von langen Vokalen oder Diphthongen (Doppellauten). Kurze Vokale werden nur in Verbindung mit Anlauten geschrieben.

Das arabische Alphabet beinhaltet 28 verschiedene Buchstaben (s. B) II.) Das arabische Alphabet und seine Laute). Einige von diesen nehmen dabei Lautwerte an, die in der deutschen Sprache, bisweilen auch in allen anderen gängigen europäischen Sprachen, unbekannt sind. Sie können daher dem Lernenden der arabischen Sprache nur mittels einer Ausspracheanleitung und des Vorsprechens eines in der arabischen Sprache Erfahrenen vermittelt werden.

Neben den 28 regulären Buchstaben werden bisweilen noch weitere Sonderbuchstaben zur Schreibung nichtarabischer Namen mit im arabischen Alphabet nicht vorkommenden Konsonanten wie z.B. dem p verwendet, die jedoch in diesem Buch lediglich im Anhang aufgelistet werden (s. H) I.) c) Zusätzliche Buchstaben für nichtarabische Namen), da z.B. auch ins Arabische übernommene Fremdwörter an den arabischen Lautbestand angepaßt worden sind und ausländische Eigennamen im Alltagsgebrauch oft umgeformt werden (z.B.: Peter → Bī́tar). In der Aussprache werden hierbei allerdings oftmals noch die europäischen Ursprungslaute verwendet.

In der arabischen Sprache entspricht wie im Deutschen ein Zeichen immer einem bestimmten Lautwert. Lediglich die sogenannten Halbvokale können verschiedene Lautwerte annehmen.

 

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