As-Sabil al-Arabiyy:
Kombinierte Grundlagen der arabischen Grammatik
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G) Konjunktionen und Konjunktionalsätze
II.) Subjekt- und Objektssätze mit án – أَنْ und ánna – أَنَّ und die Partikel ínna – إنَّ (Sätze mit daß)
a) Syntaktische Grundlagen zu án – أَنْ und ánna – أَنَّ
Die Konjunktionen án – أَنْ und ánna – أَنَّ entsprechen beide der deutschen Konjunktion daß. Sie übernehmen beide die Funktion eines Objektes bei transitiven Verben oder die eines Subjektes bei intransitiven Verben einschließlich Passivformen und unpersönlicher Ausdrücke.
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Beispiele |
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Objekt bei transitivem Verb (statt Akkusativobjekt) |
ذَكَرَت مَنَالُ أَنَّ أَحْمَدًا يَكْتُبُ كُتُبًا. Ḏákarat Manā́lu ánna Áḥmadan yáktubu kútuban. (Manal erwähnte, daß Ahmed Bücher schreibt.; vgl.: Manal erwähnte etwas.) |
Subjekt bei Passiv (statt Subjekt im Nominativ) |
ذُكِرَ أَنَّ أَحْمَدًا يَكْتُبُ كُتُبًا. Ḏúkira ánna Áḥmadan yáktubu kútuban. (Es wurde erwähnt, daß Ahmed Bücher schreibt.; vgl.: Etwas wurde erwähnt.) |
Subjekt bei einem unpersönlichen Ausdruck |
يُمْكِنُ أَنْ يَكْتُبَ أَحْمَدٌ كُتُبًا. Yúmkinu án yáktuba Áḥmadun kútuban. (Es ist möglich, daß Ahmed Bücher schreibt.; vgl.: Etwas ist möglich.) |
Allerdings können trotz der gleichen deutschen Übersetzung die beiden Begriffe án – أَنْ und ánna – أَنَّ nicht miteinander ausgetauscht werden, da sie für verschiedene semantische Felder, also Bedeutungsbereiche, stehen (vgl. z.B. AcI / NcI und ut im Lateinischen).
