Dr. Christian A. Caroli – د. كْرِسْتْيَان أ. كَارُلِي

As-Sabil al-Arabiyy:
Kombinierte Grundlagen der arabischen Grammatik

As-Sabil al-Arabiyy: Kombinierte Grundlagen der arabischen Grammatik (Coverbild)

Dr. Mohamed Badawi & Dr. Christian A. Caroli:

As-Sabil al-Arabiyy: Kombinierte Grundlagen der arabischen Grammatik
 

Konstanz 2025 (badawi - artes afro arabica)
 

Umfang: 621 Seiten • Format: 24 x 17 cm • ISBN 13: 978-3-938828-44-1

Preis: EUR 39,95 (inkl. 7% MwSt.)

 

 

 

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G) Konjunktionen und Konjunktionalsätze

II.) Subjekt- und Objektssätze mit án – أَنْ und ánna – أَنَّ und die Partikel ínna – إنَّ (Sätze mit daß)

b) Die Konjunktion ánna – أَنَّ (Aussagen)

1.) Verwendungszwecke

Die Konjunktion ánna – أَنَّ wird für die Wiedergabe von Sachverhalten, Inhalten und Aussagen verwendet. In diesem Fall wird auch von einer neutralen Funktion gesprochen. In der Regel wird diese Konjunktion im Zusammenhang mit folgenden Verbgruppen verwendet:

 

1.) Verben des Sagens und Meinens:

Dies beinhaltet auch alle anderen Formen der Mitteilung. Beispiele hierfür sind:

 

lehren, unterrichten

dárrasa [yudárrisu]

دَرَّسَ [يُدَرِّسُ]

erwähnen, nennen, anführen

ḏákara [yáḏkuru]

ذَكَرَ [يَذْكُرُ]

schreiben

kátaba [yáktubu]

كَتَبَ [يَكْتُبُ]

 

 

Soll allerdings zugleich ein Wunsch oder eine Hoffnung mittels des Nebensatzes ausdrückt werden, so wird án – أَنْ verwendet.

 

2.) Verben der sinnlichen und geistigen Wahrnehmung:

Dies beinhaltet auch Verben des Wissens und Glaubens. Beispiele hierfür sind:

 

lernen; studieren

dárasa [yádrusu]

دَرَسَ [يَدْرُسُ]

sehen

rá›ā [ána ra›áytu, yárā]

رَأَى [أَنَا رَأَيْتُ، يَرَى]

wissen; kennen

‹árafa [yá‹rifu]

عَرَفَ [يَعْرِفُ]

lernen, erlernen

ta‹állama [yata‹államu]

تَعَلَّمَ [يَتَعَلَّمُ]

verstehen, begreifen

fáhima [yáfhamu]

فَهِمَ [يَفْهَمُ]

lesen

qára›a [yáqra›u]

قَرَأَ [يَقْرَأُ]

 

 

3.) Verben der Gefühlsäußerung:

Hierbei handelt es sich in der Regel um Gefühlsäußerungen zu bereits feststehenden Tatsachen und Zuständen. Beispiele hierfür sind:

 

es erfreut jmd.; jmd. freut sich

sárra [yasúrru] (+ Akk.)

سَرَّ [يَسُرُّ] (ه)

sich freuen

súrra [ána surírtu, yusárru]

سُرَّ [أَنَا سُرِرْتُ، يُسَرُّ]

klagen, sich beschweren

íštakā [ána štakáytu, yáštakī]

اِشْتَكَى [أَنَا اشْتَكَيْتُ، يَشْتَكِي]

sich wundern

‹áǧiba [yá‹ǧabu]

عَجِبَ [يَعْجَبُ]

 

 

Soll allerdings zugleich ein Wunsch oder eine Hoffnung mittels des Nebensatzes ausdrückt werden, so wird án – أَنْ verwendet. Hierzu gehören auch Vorfreuden und Befürchtungen, bei denen das Eintreten des Ereignisses dem Sprecher nicht vollkommen sicher erscheint.

 

 

Beispiele

Tatsache

يَسُرُّنِي أَنَّ مَنَالَ تَزُورُنِي.

Yasúrru-nī ánna Manā́la tazū́ru-nī.

(Ich freue mich, daß Manal mich besucht.)

Hoffnung / Wunsch

يَسُرُّنِي أَن أُسَافِرَ إلَى مِصْرَ.

Yasúrru-nī án usā́fira ílā Míṣra.

(Ich freue mich, daß ich (hoffentlich) nach Ägypten reisen werde.)

 

 

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