As-Sabil al-Arabiyy:
Kombinierte Grundlagen der arabischen Grammatik
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G) Konjunktionen und Konjunktionalsätze
IV.) Konditionalsätze (Bedingungsätze mit wenn, falls)
b) Reale (und potentielle) Konditionalsätze
2.) Konditionalsätze mit der Konjunktion ín – إنْ (falls)
Bei der Konjunktion ín – إنْ (falls) steht das Prädikat (Verb) sowohl des Vordersatzes als auch des Nachsatzes jeweils im Perfekt oder im Jussiv (Apokopat). Die Gliedsätze können jeweils durch lám – لَمْ mit Jussiv (Apokopat) negiert (verneint) werden (s. F) II.) c) Die Negation (Verneinung) finiter Verbalformen). Bezüglich der Partikel fá‑ – فَـ (dann, so) gelten dieselben Regeln wie bei der Konjunktion íḏā – إذَا (s. G) IV.) b) 1.) Konditionalsätze mit der Konjunktion íḏā – إذَا (wenn)).
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Beispiele |
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beide Gliedsätze mit Perfekt |
إنْ كَتَبَ أَحْمَدٌ كِتَابًا، قَرَأْتُهُ. Ín kátaba Áḥmadun kitā́ban, qará›tu-hu. (Falls Ahmed ein Buch schreibt, lese ich es.) |
beide Gliedsätze mit Jussiv (Apokopat) |
إنْ يَكْتُبْ أَحْمَدٌ كِتَابًا، أَقْرَأْهُ. Ín yáktub Áḥmadun kitā́ban, aqrá›-hu. (Falls Ahmed ein Buch schreibt, lese ich es.) |
Beispiel für Mischform |
إنْ كَتَبَ أَحْمَدٌ كِتَابًا، أَقْرَأْهُ. Ín kátaba Áḥmadun kitā́ban, aqrá›-hu. (Falls Ahmed ein Buch schreibt, lese ich es.) |
Nachsatz mit Imperativ |
إنْ كَتَبَ أَحْمَدٌ كِتَابًا، فَاقْرَأْهُ. Ín kátaba Áḥmadun kitā́ban, fā́-qra›-hu. (Falls Ahmed ein Buch schreibt, lies es.) |
mit Negation |
إنْ لَمْ يَكْتُبْ أَحْمَدٌ كِتَابًا، لَمْ أَقْرَأْ. Ín lám yáktub Áḥmadun kitā́ban, lám áqra›. (Falls Ahmed nicht ein Buch schreibt, lese ich nicht.) |
Der berühmteste und am häufigsten verwendete arabische Konditionalsatz lautet wohl ín šā́›a llā́h – إن شَاءَ الله (so Gott will), der insbesondere von gläubigen Arabern in Zusammenhang mit allen Aussagen verwendet wird, die in irgendeiner Weise mit der Zukunft verbunden sind, einschließlich sämtlicher Willensbekundungen, da ein Gelingen oder Mißlingen als von Allahs Willen abhängig angesehen wird.
