As-Sabil al-Arabiyy:
Kombinierte Grundlagen der arabischen Grammatik
Die Größe der Darstellung kann durch die Zoom-Funktion des Browsers den eigenen Bedürfnissen angepaßt werden (Vergrößern: STRG + PLUS; Verkleinern: STRG + MINUS; Standardgröße: STRG + NULL).
G) Konjunktionen und Konjunktionalsätze
I.) Grundlagen zu den Konjunktionalsätzen
a) Begrifflichkeiten
Mittels Konjunktionen (Bindewörtern) werden u.a. Teilsätze eines Satzes miteinander verbunden. Sie können hierbei zwei gleichwertige Teilsätze miteinander verknüpfen, die in dieser Form auch für sich alleine stehen könnten (z.B.: Ahmed hat einen Brief geschrieben, und Manal freut sich). In diesem Fall wird auch von Hauptsatzkonjunktionen gesprochen, da sie insbesondere Hauptsätze miteinander verbinden, die von keinem übergeordneten Satz abhängig sind.
Oftmals leiten sie jedoch einen untergeordneten Satz ein, der in der dieser Form nicht alleine stehen kann, sondern vom übergeordneten Satz abhängig ist (z.B.: Manal freut sich, weil Ahmed einen Brief geschrieben hat). In diesem Fall leitet die Konjunktion einen Nebensatz ein, der auch als Konjunktionalsatz bezeichnet wird. Solche Konjunktionen werden zur Unterscheidung von den Hauptsatzkonjunktionen auch Nebensatzkonjunktionen oder Subjunktionen genannt.
Hierbei können von dem Nebensatz wiederum untergeordnete Nebensätze abhängig sein. Man spricht dann von Nebensätzen 2. Stufe usw. Allerdings werden diese heutzutage in der Regel vermieden, da ein solches Satzgebilde – ein sogenannter Schachtelsatz – sehr kompliziert sein und v.a. mündlich nicht ohne weiteres verstanden werden kann.
