As-Sabil al-Arabiyy:
Kombinierte Grundlagen der arabischen Grammatik
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H) Anhang
I.) Zur arabischen Schrift
e) Das interlineare ا (álif)
Aus historischen Gründen wird der Langvokal ā nicht immer mittels eines ا (álif) wiedergegeben. So fällt es bei manchen Formen ganz aus (z.B. hā́ḏā – هَذَا (dieser)). In seltenen Fällen wird der Langvokal in der klassischen Schreibweise auch durch ein و (wā́w) angedeutet (z.B. ḥáyā – حَيَوة (Leben) neben der moderneren Variante حَيَاة). Eine weitere Variante besteht in dem álif maqṣū́rā (Enten-álif; ـَى) am Wortende (s. B) III.) c) 2.) Das álif maqṣū́rā (Enten-álif)), während das ي (yā́›) im Wortinneren nur bei dem Fremdwort táwrā – تَوْرَية (Thora) für ein ā steht.
Zur Kennzeichnung dieser Fälle wird gelegentlich ein interlineares ا (álif) verwendet, das statt eines fátḥa (ـَ) über den vorangehenden Konsonanten gesetzt wird. Dieses Verfahren wird hierbei insbesondere bei Koranausgaben angewandt.
Variante |
Schreibung |
Umschrift und Bedeutung |
|
|---|---|---|---|
modern |
traditionell |
||
Ausfall des ا (álif) |
هَذَا |
هٰذَا |
hā́ḏā (dieser) |
mit و (wā́w) |
حَيَاة |
حَيٰوة |
ḥáyā (Leben) |
álif maqṣū́rā |
لَيْلَى |
لَيْلٰى |
Láylā (Layla) |
mit ي (yā́›) |
تَوْرَاة |
تَوْرٰية |
táwrā (Thora) |
